Mini-Apfel-Zimt-Muffins ohne Zucker – Brotbox-Lieblinge

Als mein Sechs Jahre alt war, war ich mit ihm beim Arzt, weil er ständig Entweder Hibbelig war oder ein Tief hatte. Dann war er lethargisch, Blass, wie eine wand und mit Augenringen und konnte sich nicht mehr konzentrieren. ich habe mir totale Sorgen gemacht, aber unser Arzt stellte fest, dass es wohl am zucker liegt. Er aß jetzt nicht unmengen, aber eben doch morgens gern gleich einen Muffin, oder Marmelade. Außerdem liebte er quetschies und nach dem Mittagessen gab es auch immer noch etwas Süßes. ZUcker kann dazu führen, dass man sich vorübergehend total Fit fühlt, dann aber in eine Art Loch fällt.

Also habe ich angefangen, die Ernährung umzustellen (und gleich meinen Mann gezwungen, mitzumachen :)). Ich habe experimentiert, verworfen, neu erfunden und einiges nachgebacken, hauptsache, es war kein Industriezucker dabei. tatsächlich wurden seine Hibbel-Phasen weniger und die Tiefs fielen nach einer Zeit ganz weg.

Dieses Mini-Muffins rezept hat sich durchgesetzt und ist perfekt für die BROTBOX. die Kleinen Küchelchen schmecken süss, sind aber gesund und ganz easy-to-make.

Zutaten (für ca. 12 Mini-Muffins)

  • 1 großer Apfel (säuerlich, z. B. Elstar oder Boskop)
  • 2 Eier
  • 100 g Apfelmark (ungesüßt)
  • 2 EL Rapsöl oder geschmolzene Butter
  • 80 g Dinkelmehl (Type 630 oder Vollkorn)
  • 40 g gemahlene Haferflocken
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Vanille (optional)
  • Ein Spritzer Zitronensaft

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen: auf 180 °C (Ober-/Unterhitze).
  2. Apfel vorbereiten: Schälen, fein reiben und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit er nicht braun wird.
  3. Teig anrühren: Eier, Apfelmark und Öl in einer Schüssel verrühren. Dann Mehl, Haferflocken, Backpulver, Zimt und Vanille dazugeben. Alles kurz, aber gründlich vermischen.
  4. Apfel unterheben: Den geriebenen Apfel vorsichtig in den Teig rühren. Der Teig sollte weich, aber nicht flüssig sein.
  5. Backen: In kleine Muffinförmchen geben (z.B diese hier*) und etwa 15–18 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Perfekt für die Brotbox

Ich backe die Muffins oft am Wochenende, lasse sie vollständig auskühlen und friere einen Teil ein. So habe ich immer etwas „Selbstgebackenes auf Vorrat“. Morgens kurz aus dem Gefrierschrank nehmen – und bis zur Brotzeit sind sie wunderbar aufgetaut und schön saftig.

Die Kinder lieben sie pur, manchmal streiche ich auch ein bisschen Nussmus oder Frischkäse drauf. Und wenn’s ganz besonders sein soll, kommt ein kleines Apfelstück oben drauf, bevor sie in den Ofen wandern.

Nährwerttabelle

Nährwert (pro Muffin, ca. 12 Stück)Menge
Energie110–120 kcal
Eiweiß2,0–2,5 g
Fett5,0–5,5 g
– davon gesättigte Fettsäuren0,8–1,0 g
Kohlenhydrate15–17 g
– davon Zucker (natürlich enthalten)7–9 g
Ballaststoffe2–3 g
Salz0,02 g
Vitamine & MineralstoffeApfel liefert Vitamin C und Kalium; Eier liefern Vitamin B12 und Eisen

Hinweis:

Je nach verwendetem Mehl (Vollkorn vs. Type 630) kann der Ballaststoffgehalt leicht variieren.

Der Zucker stammt hauptsächlich aus Apfel und Apfelmark – kein Industriezucker enthalten.

Für die Brotbox sind sie eine gesunde Alternative zu Muffins aus Supermarktregalen.

Tipp

Wenn du magst, kannst du die Muffins auch mit etwas Rosinen oder gehackten Nüssen pimpen. Oder du machst sie als große Muffins – einfach 5–10 Minuten länger backen.

Hinweis: Die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Vielen Dank für deine Unterstützung!


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert